
„Am Wochenende gehen wir wandern!“ – Viele Kinder empfinden diese Ankündigung als Drohung. Locken Sie Ihre Stubenhocker doch einmal mit folgenden Touren und machen Sie aus der langweiligen Wanderung eine spannende Abenteuer-Rallye!
Neanderthal
Wer den ausgedehnten Spaziergang am Rast- und Spielplatz Neanderthal beginnt, muss damit rechnen, dass die Kids gleich hier hängen bleiben. Denn schon der erste Halt, das Neanderthalmuseum, verspricht interessante Funde – wie die Nachbildung des Urmenschen. Außerdem erfährt das wissbegierige Kind dort alles über das Leben unserer Vorfahren (Di-So 10-18 Uhr), Kinder (6-16 Jahre) € 4, Erw. € 6,50. Etwas weiter im Tal lockt das eiszeitliche Wildgehege mit Tarpanen, Wisenten und Auerochsen. In der Nähe befindet sich auch die Fundstelle „des“ berühmten Neanderthalers, die in den letzten Jahren neu gestaltet wurde. Jetzt gehts über einen Waldpfad, auf dem einem mit etwas Glück Graureiher, Baumfalken oder Siebenschläfer begegnen. Von Autos und Lärm ist hier nichts mehr zu hören, nur die Düssel rauscht leise vor sich hin. An der Winkelsmühle mit dem aufgestauten Teich erinnert nur noch das Wasserrad an den Mühlbetrieb. Etwas weiter zeigt der rekonstruierte Kalkofen „Huppertsbraken“, wie die Bauern den Kalk aus der Grube weiterverarbeiteten. Dem kurvigen Verlauf der Düssel folgend, kommt man bald nach Gruiten-Dorf mit seinen vielen putzigen Fachwerkhäusern. Das älteste Gebäude ist das „Haus am Quall“, das bereits im Jahr 1155 von Kaiser Friedrich I Barbarossa - das war der mit dem langen roten Bart - in einer Urkunde erwähnt wurde. Nimmermüde können auch noch dem nahegelegenen Naturschutzgebiet „Grube 7“ einen Besuch abstatten. Man muss nur der Straße „An der Düssel“ folgen und dann die Landstraße überqueren. Bald sieht man hinab in einen alten Kalksteinbruch, der von Amphibien, z.B. der Kreuzkröte, bevölkert wird. In der Nähe haben Kinder der Schule Gruiten einen kleinen Waldlehrpfad gestaltet. Müde Wanderer nehmen die S-Bahn ab Bahnhof Gruiten zurück nach Düsseldorf. Diejenigen, die mit dem Auto kamen, steigen am Bahnhof Hochdahl aus. Unermüdliche wandern die Strecke zurück. Für die ca. 16 km vom Museum bis Gruiten-Dorf braucht man knapp vier Stunden.
Adresse Neanderthal Museum:
Talstr. 300
40822 Mettmann
Anf.: Bus 741 Ri. Hilden oder 743 Ri. Erkrath, beide halten beim Museum. Oder Regiobahn bis „Neanderthal“. Pkw: A3 bis Autobahnkreuz Hilden, A46 Ausf. Haan-West Ri. Mettmann, ab Millrath ausgeschildert.
Kontaktinformationen:
www.neanderthal.de
Tel. 02104-97 97 97
Schnappen Sie sich Ihren Drahtesel, treten Sie in die Pedale und schon geht es los – schöne Strecken für Ihre nächste Familien-Fahrradtour finden Sie hier. Und nicht vergessen: Den lecker gefüllten Picknickkorb für die Pause!
Vom Rheingarten zur Freizeitinsel Groov - Die RheintourDie Tour am Rhein entlang werden – mit entsprechenden Pausen in Ausflugslokalen und Biergärten – auch kleine Radfahrer ohne Schwierigkeiten bewältigen. Startpunkt ist der Dom. Mit mäßigem Tempo gehts über die Rheinuferstraße, vorbei am Martinsviertel und der „Weißen Flotte“ der „Köln-Düsseldorfer“. Dann gehts weiter am Rhein nach Rodenkirchen mit seinen Hausboot-Cafés, Restaurants, den kleinen Gartenlokalen und Stehkneipen. Beliebte „Anlegestelle“ für Durstige ist das rot-weiße Hausboot „Alte Liebe“. Danach treten alle ordentlich in die Pedale Richtung Rheinuferwiesen, denn da wartet ein toller Spielplatz. Der folgende Rhein-Abschnitt, besonders der „Weiße Rheinbogen“, bietet mehrere ruhige Strände, an denen man sich mit ein bisschen Fantasie fast wie an der Adria fühlt. Zum richtigen Ferien-Feeling fehlt jetzt nur noch die Bootstour. Hinter dem schattigen Uferwald des „Weißen Bogens“ ist freies Feld. Dort sehen Sie die kleine Fähre „Das Krokodil“ und seine große Schwester „Frika“, die zur grünen Freizeitinsel Groov“ in Porz-Zündorf schippern. Bei der Überfahrt kann man sich im Sommer fast schon wie am Amazonas fühlen. So grün ist die Natur und so tief senken sich die Zweige der Bäume zum Wasser. Von Mitte März bis Mitte Okt legt die Fähre werktags von 11-19 Uhr halbstündlich ab, Sa/So alle 20 Min. von 10-20 Uhr. Kosten: Kinder (4-6 J.) € 0,60, Erw € 1,80 bzw. € 2,80 (hin u. zurück) und Radfahrer € 2 bzw. € 3. Für die Strecke (ein Weg 11 km) ist ohne Pausen etwa eine Stunde anzusetzen. Am Wochenende muss man auf den Rheinuferwegen mit vielen Fußgängern, Inlineskatern und anderen Radlern rechnen.
Rheinaue Am Rheinufer entlang radeln auch die Bonner gerne – vor allem, weil es hier ein gut ausgebautes Radwegenetz gibt. Startpunkt ist der Bonner Hofgarten. Von der Uni aus strampelt man über die belebte Konrad-Adenauer-Allee zum Stadtgarten. Von nun an gehts die Uferstraße entlang. Linker Hand schaukeln Boote auf dem Rhein, rechts wird es prominent: Die Radler passieren nun den Alten Zoll und einige Bauten im ehemaligen Regierungsviertel. Die architektonischen Highlights sind: Villa Hammerschmidt, Palais Schaumburg, Wasserwerk, Langer Eugen und der neue Post-Tower. Er befindet sich im Eingang zur Rheinaue. Höchste Zeit für eine Rast! Die können Sie auf dem Gelände des weitläufigen Parks genießen: im Parkcafé, beim Picknick auf der Wiese oder am Ufer eines der kleinen Seen. Zum Nachtisch gibts ein paar Kugeln vom Eismann, der mit seinem Wagen im Park unterwegs ist. Wer Lust hat, die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten des Parks auszuschöpfen, hat den Rest des Tages hier zutun. Eifrige Radler besteigen wieder ihren Drahtesel und kurven die Uferstraße noch ein bisschen weiter bis zur Rheinallee, wo zwei Autofähren tagsüber zwischen den beiden Ufern hin- und herschippern. Auf der anderen Seite angekommen, fährt man wieder am Rhein entlang zurück in die City. Quasi direkt gegenüber dem Hofgarten, nahe bei der Steinerstraße, entern Sie mit der Personenfähre erneut „Bonn linksrheinisch“. Diesen Tag sollten Sie gut planen: Für die gesamte Strecke (ca. 20 km) sollten Sie mindestens drei Stunden einrechnen und an genügend Pausen denken. Nachmittags und an den Wochenenden sind viele Fußgänger und Radfahrer auf Tour. Der „Fahrradbeauftragte“ der Bonner Stadtverwaltung erteilt unter Tel. 77 44 76 weitere Auskunft.
Reisen mit dem DB AutozugStellen Sie sich vor: Sie möchten mit Kind und Kegel an den Strand ins schöne Italien oder Sie wollen gemeinsam die Bergwelt Österreichs erkunden - ganz einfach. Und jetzt verbringen Sie den ersten Urlaubstag im Stau, Ihre Kinder werden langsam quengelig ... Wer kennt das nicht?
Eine gute Alternative dazu ist die problemlose An- und Abfahrt mit dem DB Autozug in die Urlaubsregion: Mit Auto und Zug können Sie entspannt in den Urlaub starten und schon den ersten Urlaubstag für gemeinsame Familien-Aktionen nutzen – schließlich lassen sich im eigenen Abteil die wunderbarsten Spiele spielen, Geschichten erzählen oder die vorbeirauschenden Landschaften bewundern. Über Nacht reisen Sie z. B. in einem geräumigen Liegewagenabteil, belegbar mit bis zu 5 Personen, direkt nach Frankreich, Italien, Kroatien oder Österreich. Ihr Auto fährt auf dem Transportwagen mit und steht bereit für Ausflüge in der Urlaubsregion oder für Fahrten zum Strand.
Verbindungen:
Von Köln können Sie zum Beispiel nach Lindau oder nach München reisen.
Kontaktinformationen:Information und Buchung über das DB Autozug Servicetelefon unter 01805 /
24 12 24 (12ct./Min.), überall, wo es Fahrtkarten gibt sowie unter
www.dbautozug.de.